Autobahnen steigern Krebsrisiko bei Kindern


An Wohnorten direkt neben einer Autobahn ist die Schadstoffbelastung viel höher – für Kinder steigt dadurch auch das Leukämierisiko deutlich an. © thinkstock / zhudifeng
Krank durch Abgase: An einem Wohnort in der Nähe von Autobahnen oder großen Straßen haben Kinder ein bis zu doppelt so hohes Risiko, an Leukämie zu erkranken. Ursache sind vermutlich krebserregende Stoffe in den Verkehrsabgasen, meinen Mediziner aus der Schweiz. Besonders stark bedroht sind die jüngsten unter den Kindern, warnen die Forscher, und schon wenige hundert Meter Distanz zur Straße können entscheidend sein.

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Kinder erkranken vergleichsweise selten an Krebs, verglichen mit Erwachsenen. Dennoch gibt es in Deutschland jährlich über 1.500 Krebsfälle bei Kindern unter 15 Jahren. Die häufigste bei Kindern auftretende Krebsart ist Leukämie. Die Ursachen in diesem jungen Alter sind weitgehend unbekannt: Anders als bei Erwachsenen können sich Langzeit-Risikofaktoren wie etwa Rauchen noch nicht auswirken. Neben einer gewissen genetischen Veranlagung stehen bei den jungen Krebspatienten vor allem verschiedene Umweltfaktoren als Auslöser im Verdacht.

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