In dem sich zuspitzenden VW-Skandal hat der Wolfsburger Industriepfarrer Peer-Detlev Schladebusch mehr Respekt für die rund 600.000 Mitarbeiter des Autokonzerns gefordert. Sie erlebten seit mehr als sechs Wochen ein Spießrutenlaufen.
Die Mitarbeiter müssten oft Rede und Antwort für etwas stehen, das nicht sie selbst, sondern nur eine überschaubare Anzahl von Personen zu verantworten hätten, sagte der evangelische Theologe am Donnerstag. „Viel Häme wird in diesen Tagen ausgeschüttet.“
„Wir alle brauchen mehr Menschlichkeit, Besonnenheit und Selbstdisziplin“
In diesem Zusammenhang erinnerte Schladebusch auch an die Bedeutung der Zehn Gebote der Bibel. „Es braucht nur diese zehn Sätze, um zu verstehen, dass kein Mensch ohne Fehler und Schuld ist.“ Die Gebote seien Leitplanken, die ermöglichten, dass die eigene Freiheit nicht die Freiheit des anderen beschneide. „Was wir alle brauchen ist mehr Menschlichkeit, Besonnenheit und Selbstdisziplin.“
Rolo
Was jetzt noch fehlt ist ein Toilettenfrauen-Pfarrer für die Unterdrückten und Geknechteten.der Profitgier
Auf das Naheliegende einen Pfarrer für die Ausgebeuteten in kirchlichen Betrieben wie Caritas und Diakonie, da kommt der Typ nicht drauf – oder er darf es nicht weil das allerliebste Jesulein es ihm verbietet
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„Industriepfarrer“ !?
Das ist doch nicht zu fassen. Ist das so etwas ähnliches wie „Militärpfarrer“, nur halt für das zivil arbeitende Volk ? 😦
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