Zürich: ‚Katholischer‘ Jugendtreff bietet Totenkontakt ins Jenseits


Bild: svz.de
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Katholische Jugendarbeit bietet Spiritismussitzung an – Bistum Chur distanziert sich, Stellungnahme des Bistums in voller Länge

kath.net

Im katholischen Jugendtreff Zürich lief Anfang November eine umstrittene Veranstaltung: Ein Medium behauptete, Jenseitskontakte herzustellen. Als „Spirit Reader“ fungierte Alex Hurschler, er erzählt davon, dass er schon als Kind seine tote Schwester gesehen habe. Verstorbene würden sich bei ihm bemerkbar machen, er habe gelernt, diese Zeichen für Lebende zu „übersetzen“. Darüber berichtete der SRF. Etwa zwei Dutzend Jugendliche waren zu der Veranstaltung gekommen und übten sich unter Nachhilfe des Meisters – so der SRF – im Zeichenlesen und im diesbezüglichen „Bauchgefühl“. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe im „GeistLabor“. Co-Organisator Adrian Marbacher spricht davon, dass in diesem „spirituellen Erfahrungsraum“ Sinnsuchende über Jenseitskontakte an ihr christlichen Wurzeln herangeführt werden sollen. Der Theologe Marbacher ist Jugendseelsorger der Katholischen Kirche des Kantons Zürich.
Das Bistum Chur zeigt sich gegenüber diesen Veranstaltungen kritisch. Für den konkreten Anlass erläuterte das Bistum Chur: „Die Zürcher Anstellungsbehörde ist autonom vom Bischof. Aus diesem Grund lehnt der Bischof die Verantwortung für Anlässe des Jugendtreffs ab. Diese liegt allein bei Zürich.“

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