Übergewicht durch Umweltchemikalien im Mutterleib


Ist die Mutter während der Schwangerschaft bestimmten Umweltchemikalien ausgesetzt, steigt das Gesundheitsrisiko für das Kind. © FreeImages.com / Chris Greene
Dickere Kinder durch Umwelthormone? Kinder legen mehr Gewicht zu, wenn ihre Mutter während der Schwangerschaft größeren Mengen der Chemikalie Perfluoroktansäure ausgesetzt war. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass dieser Zusatzstoff für wetterfeste Kleidung und Antihaftbeschichtungen nicht so unbedenklich ist, wie lange angenommen, berichten US-Forscher im Fachmagazin „Obesity“.

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Ob Outdoor-Jacken, Pizzakartons oder Brandschutz-Schaum: All diese Gegenstände profitieren von perfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS). Diese Stoffe machen Textilien schmutz- und wasserabweisend, sie sind in den Antihaft-Beschichtungen von Verpackungen oder Bratpfannen enthalten, und sie sind schwer entflammbar. Außerdem bleiben die chemisch und biologisch äußerst stabilen Chemikalien in der Natur praktisch ewig erhalten. Auch in der Nahrungskette reichern sie sich an, da sie im Körper sie nur extrem langsam abgebaut oder ausgeschieden werden.

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