Umweltfreundliche Akkus aus Katzengold


Katzengold: Das Mineral Pyrit bildet typische kubische Kristalle. © Parent Géry / gemeinfrei
Von wegen wertlos: Nanokristalle aus Pyrit, dem sogenannten Katzengold, ermöglichen leistungsfähige Akkus. Wissenschaftler aus der Schweiz haben damit eine aufladbare Batterie entwickelt, die nur einen Bruchteil so teuer ist wie ein Lithium-Ionen-Akku. Die Katzengold-Batterie ist außerdem umweltfreundlicher und sicherer. Sie ist damit gut geeignet, um große stationäre Speicherakkus für ein stabiles Ökostromnetz zu konstruieren, schreiben die Forscher im Magazin „Chemistry of Materials“.

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Für den Umstieg auf erneuerbare Energien sind auch leistungsfähige und preisgünstige Stromspeicher nötig. Da Ökostrom nur unregelmäßig produziert wird, sollen zukünftig sogenannte stationäre Zwischenspeicher die ins Stromnetz eingespeiste Strommenge stabil halten. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um große aufladbare Batterien, die innerhalb von Gebäuden oder neben Kraftwerken aufgestellt werden. Auch die Zahl der Elektroautos, die ihre Akkus schnell aufladen müssen, wird in Zukunft zunehmen.

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