Ehrlichkeit von Land zu Land verschieden


Münzwurf: Unser Herkunftsland beeinflusst, wie ehrlich wir anderen das Ergebnis mitteilen. © University of East Anglia
Alles gelogen? Wie ehrlich sich Menschen verhalten, unterscheidet sich von Land zu Land, wie Experimente nun zeigen. Herrschende Stereotypen bestätigt die Studie dagegen nicht – eher im Gegenteil: Die Ergebnisse fielen völlig anders aus als von den Teilnehmern vorhergesagt. Besonders notorische Lügner, aber auch die ehrlichsten Menschen, unterstellen anderen demnach am ehesten, nicht die Wahrheit zu sagen. Außerdem neigen die Einwohner von reichen Ländern eher zur Ehrlichkeit, so die Studie.

scinexx

Ein gegebenes Wort zu halten und andere Menschen nicht zu belügen gilt in unserer Gesellschaft eigentlich als selbstverständlich, Unehrlichkeit gilt dagegen als falsch. Eigentlich – denn entgegen dieser Moralvorstellung sind kleine Flunkereien und größere Lügen dennoch an der Tagesordnung. Die Neigung zu Unwahrheiten ist dabei offenbar sozial und kulturell geprägt: Männer lügen zum Beispiel häufiger, wenn es ihnen in einer Gruppe von Menschen Vorteile verschafft. Wohlstand und insbesondere das Bankgeschäft fördern offenbar unehrliches Verhalten, und sogar die Tageszeit hat einen Einfluss auf unseren Hang zur Lüge.

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5 Comments

  1. Vielleicht dämmert es den Forschenden, dass Ehrlichkeit stark von der Kultur abhängt. In einer Demokratie mit Gewaltenteilung, festen Gesetzen und Strafen sowied sicheren Bürgerrechten ist Ehrlichkeit viel weiter Verbreitet als in den Elendsländern

    Besondern in Muslimen Kulturen mit selbst ernannten Gottesdeutern, selbst ernannten Shariah Richtern, die von jeder verhängten Geldstrafe 20% einsacken, einer ineffektiven Verwaltung und einem Despoten, der bei Bedarf alles außer Kraft setzt, da brauchen normale Menschen etwa 20% des Jahreseinkoimmens für Schmiergelder und Bestechung. Wer in einem derartigen Korruptionssumpf aufwächst, der weiß nicht was Ehrlichkeit ist oder stuft sie als Dunnheit ein .

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    1. Was für ein Stuss emporda. Im gesamten Artikel werden Muslime überhaupt nicht erwähnt. Das einzige islamische Land, welche in der Studie verwendet wurde, war die Türkei.
      Du siehst ja sogar Koran da, wo keiner ist.

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    2. Nickpol
      Ich kann es nicht ändern. In Ländern in denen ich Projekte abgewickelt habe, funktionierte die Verwaltung (wenn überhaupt) nur mit Schmiergeld. Solche Länder sind mehrheitlich Muslimisch dominiert und ehrlich ist dort so gut wie niemand

      Selbst im am wenigsten Muslimen Land Marokko mit militärischen Führungskräften ausgebildet bei der Bundeswehr war „Dash“ das Schmiermittel für jeden Auftrag. Eine Ausschreibung war leicht zu gewinnen, wenn die Prinzessin „xy“ ihren Wunsch Mercedes als Geschenk vor die Tür gestellt bekam, Der Militärattachee und Oberst eines westlichen Landes hatte vom Königshaus eine junge Haremsinsasssin geschenkt bekommen, sie führte seinen Haushalt wenn die Ehefrau in der Heimat war. Diese „Maria“ kannte die Wünsche der weiblichen Mitglieder des Königsclans und organisierte alles notwendige

      Um in Tunesien ein wichtiges Ersatzteil für eine Produktionsanlage einzuführen dauerste es rund 9 Monate.3 Monate für die Bereitstellung der Devisen durch die Nationalbank, 2 Monate für Abwicklung der Bürgschaft (Bankgarantie) und Bestellung, 1 bis 2 Monate für die Lieferung und weitere 2 Monate das Teil durch den Zoll in Tunis zu bekommen. Bei bis zu 60% Schmiergeld kam das Teil alternativ in 2 Monaten an, von heimlichen Auslandskonten bezahlt und durch den Zoll geschmuggelt. Ich war Geschäftsführer einer Tunesischen Firma mit Deutschem Gesellschafterkapital.

      Da in Elendsländern nichts an technischen Gütern im Land produziert wird, trifft das auf beinahe jedes technische Gerät zu. 2 Familienmitglieder des Tunesischen ex-Präsidenten „arbeiten“ bei Air Tunis in Frankfurt, bekamen als Analphabeten hohe Gehälter und waren etwa 1 Mal im Monat am Zahltag im Büro. Die organisierten das Schmuggelgeschäft mit Ersatzteilen

      In Libyen musste ich für AAA 1,5 Volt Batterien 230 km im Auto fahren und 3 – 5 DM pro Stück bezahlen. es gab sonst überhaupt keine. Eibnal das Gerät nicht ausgeschaltet waren die Batterien platt und nichts konnte auf Monate mehr gemessen werden Aufladbare Batterien haben nur 1,2 V anstatt 1,5 V und sind nicht zu gebrauchen

      Das ist für Gutmenschen und Träumer nicht zwar vorstellbar, trotzdem ist die Realität extrem traurig und wird nicht besser

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