Muslime in Frankreich: Mehr Kultur als Religion


Pressekonferenz muslimischer Verbände nach dem Attentat. (Foto: Jean-Francois Monier/AFP)
Die Franzosen wissen wenig über die muslimische Minderheit im Land. Das schürt Angstfantasien.

Von JOSEPH HANIMANN|Süddeutsche.de

Neben der spontanen Betroffenheit durch das Blutbad spüren die Muslime Frankreichs bei jedem neuen Attentat das zusätzliche Unbehagen, sich von den Tätern distanzieren zu müssen. Im Land, das eine lange Immigrationsgeschichte hinter sich hat, von der religiösen Zugehörigkeit der Einwanderer aber offiziell nichts wissen will, sind die muslimischen Bürger eine im Alltag gut sichtbare Minderheit und zugleich teilweise ein Gerücht. Bei einer Umfrage im vergangenen Jahr, wie viele Muslime im Land lebten, schätzten die Franzosen den Anteil an der Bevölkerung auf 23 Prozent. Die wirkliche Zahl dürfte bei unter zehn Prozent liegen. Obwohl Statistiken mit religiösen oder ethnischen Angaben in Frankreich verboten sind, gilt die Zahl von vier bis fünf Millionen Muslimen auf eine Gesamtbevölkerung von 60 Millionen als glaubwürdig. Von den etwa 2500 Gebetsorten sind nur gut 60 mit einem Minarett als Moscheen erkennbar. Bei Raummangel wird mitunter auch auf der Straße gebetet.

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2 Comments

  1. Das scheint man den französischen Grenzschützern noch nicht mitgeteilt zu haben

    Wir haben heute die übliche Einkaufstour nach Südfrankreich gemaicht bia Perpignan im Rousillion. Bei der Ausreise in Spanien etwa 5 km vor der Grenze haben die spanischen Mossos die Straße gesperrt, die Durchfahrtspur mit Nagelband gesichert und jedes Fahzeuge mit jungen arabisch aussehenden Insassen gefilzt. Wir als alte Europäer mit blauer Behinderten Plakette brauchten nicht einnmal anzuhalten

    In Frankreich bei Jonquera war die Durchfahrt der Autobahn gesperrt,sonst föhrt man dort mit 90 km/j durch. im Lkw Bereich war eine Notspur offen, überwacht von 8 – 10 Grenzern. Die vielen Musels mit ihren verhüllten Schleier-Pinguinen wurden rausgewunken und mit Fahrzeugdemontage überprüft. Als ein Musel-Macho gegen das körperliche Abtsassten seiner Schleierfee protestierte, ab in den Gefängniswagen zur Dienststelle zur genauen Klärung von wer, was, wohin und warum. Im Gefängniswagen sind die 6 Zellen zu klein, das reicht nicht für einen Gebetsteppich um sofort Allahs Beistand zu fordern.

    Ich habe kurz angehalten und dem Grenzenr einen Glückwunsch dafür gegeben, dass er das menschliche Ungeziefer aussortiert und hoffentlich nach Afrika/Arabien zurück schafft

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    1. emporda

      Ich habe kurz angehalten und dem Grenzenr einen Glückwunsch dafür gegeben, dass er das menschliche Ungeziefer aussortiert und hoffentlich nach Afrika/Arabien zurück schafft

      Gut emporda, geh zu deinen Nazis kommentieren. Hier wars das.

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