Terrorismus-Index: Zahl der Todesopfer steigt weltweit massiv an


Foto: AFP Ein Opfer eines Anschlags der Terror-Miliz Boko Haram in Kamerun im Juli 2015 wird weggetragen. Die Extremisten-Gruppe war 2014 für die meisten Todesopfer weltweit verantwortlich
Die Zahl der Todesfälle durch Terrorismus weltweit ist 2014 um 80 Prozent auf den bisherigen Höchststand gestiegen – 32.658 Opfer. Mehr als die Hälfte gehen davon auf das Konto von zwei Gruppierungen.

DIE WELT

Die Zahl der Terroropfer in der Welt ist 2014 sprunghaft angestiegen. Nach Angaben des in London ansässigen Instituts für Wirtschaft und Frieden kamen im vergangen Jahr über 32.650 Menschen durch Terroranschläge ums Leben. Das seien rund 80 Prozent mehr als im Jahr zuvor – der stärkste Anstieg an Terroropfern, der jemals gemessen wurde.

Auch die wirtschaftlichen Kosten des globalen Terrorismus klettern nach Recherchen des Instituts rasant an: Im vergangenen Jahr hätten sie 53 Milliarden Dollar erreicht – die Kosten lägen damit zehnmal höher als im Jahr 2000.

Am weitaus meisten vom Terror betroffen seien nicht die westlichen Staaten, sondern Länder die Afghanistan, Irak, Nigeria sowie Pakistan und Syrien, heißt es im sogenannten Globalen Terrorismus-Index, den die Organisation am Dienstag in London veröffentlicht. Am schlimmsten sei die Lage im Irak, allein dort starben im vergangenen Jahr fast 10.000 Terroropfer.

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