Sprache mit Sternchen: Grüne wollen den Gender-* ganz groß rausbringen


Auszug aus dem Antragsbuch der Grünen: Der Gender-Star ist da. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Screenshot: bb
Auszug aus dem Antragsbuch der Grünen: Der Gender-Star ist da. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Screenshot: SpON|bb
Die Grünen pflegen die geschlechtsneutrale Sprache. Verschiedene Varianten aber sorgen für Verwirrung. Künftig soll von IS-Kämpfer*innen und Tagelöhner*innen die Rede sein: Der Gender-Stern soll in der Partei Pflicht werden.

Von Annett Meiritz|SpON

Egal bei welchem Thema, das Sternchen ist überall. Die Grünen loben die Helferinnen in der Flüchtlingskrise und wollen die Bürgerinnengesellschaft stärken. Sie sprechen sich für Sicherheitsüberprüfungen von gesuchten IS-Kämpfer*innen aus.

Geht es um Vereinbarkeit von Familie und Beruf, widmen sie sich Kassiererinnen und Arbeitnehmerinnenrechten. Und mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 will man Politikverächter*innen den Kampf ansagen.

Das Sternchen-Symbol ist ein sprachliches Hilfsmittel, um verschiedene Geschlechter und Identitäten zu berücksichtigen. Mehr als hundert Mal findet sich der sogenannte Gender-Star – auch Gender-Stern oder Gender-Sternchen genannt – in den politischen Anträgen zum Grünen-Parteitag, der am Wochenende in Halle stattfindet.

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