Terror in Paris: Orange Clown Trump und Flüchtlinge


Trump über Flüchtlinge „Ist das ein trojanisches Pferd?“ (Video: Süddeutsche Zeitung/wochit, Foto: Reuters, Foto: REUTERS)
Viele US-Republikaner wollen keine Flüchtlinge aufnehmen oder sogar Moscheen schließen. Ihre Wortwahl und Nazi-Vergleiche verdecken eine bittere Realität: Viele Amerikaner sehen es genauso.

Von Matthias Kolb|Süddeutsche.de

Besonnenheit und Gelassenheit sind Eigenschaften, die unter republikanischen Politikern und konservativen Kommentatoren äußerst selten sind. Hier setzt sich durch, wer sich am schnellsten ein Urteil bildet und in möglichst drastischen Worten Forderungen aufstellt. Noch während die Polizisten in Paris versuchten, die Geiseln im „Bataclan“ zu befreien, äußerten sich konservative Politiker und Medien-Persönlichkeiten via Twitter, um sich zu profilieren.

Donald Trump und Newt Gingrich machten die strengen Waffengesetze in Frankreich für die vielen Toten verantwortlich. Am Tag nach der Anschlagserie missbrauchte Ann Coulter, konservative Aktivistin und Dauergast bei Fox News, die Anschläge von Paris, um vehement für die Abschiebung von Millionen illegalen Einwanderern und Muslimen zu werben.

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