Verbreitete Genmutation könnte alkoholisierte Finnen „impulsiv“ machen


DNA, image: Mirny et al/MIT
DNA, image: Mirny et al/MIT
Forscher stoßen bei zwei Prozent der Finnen auf spezielle Variante eines Serotonin-Rezeptor-Gens

derStandard.at

Eine in Finnland verbreitete Genvariante könnte einer aktuellen Studie zufolge dafür verantwortlich sein, dass sich manche Finnen unter Alkoholeinfluss „impulsiv“ verhalten, wie es in der Studie genannt wird. Laut der im Fachmagazin „Translational Psychiatry“ veröffentlichten Untersuchung steht die Mutation mit einer Veranlagung zur Impulsivität in Verbindung, die zumeist unter der Oberfläche schlummere, aber unter Alkoholeinfluss zum Vorschein kommen könne. Zwei Prozent der Finnen – etwa 100.000 Menschen – sollen die Genveränderung in sich tragen.

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