Geld fürs Kopftuchtragen: So rekrutiert der IS in Europa Kinder und Jugendliche


Bild: nationalreview.com
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Radikale Muslime werben in Moscheen Jugendliche und Kinder an. Sie sollen für den Islamischen Staat in den Krieg ziehen. Neue Anhänger belohnen die Terroristen mit hohen Geldbeträgen. Auch fürs Kopftuchtragen gibt es Prämien.

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Im vergangenen September geriet die Schweizer Gemeinde Winterthur – nur wenige Autominuten von der deutschen Grenze entfernt – ins Visier der Fahnder. Zwei Teenager aus der Stadt reisten nach Syrien – um in den Krieg zu ziehen. Rekrutiert wurden die jungen Frauen in einer Moschee. Außerdem sollen vor der An’Nur Moschee auch Kinder angeworben worden sein.

Um neue Anhänger zu rekrutieren, locken die Islamisten mit Geld. Die jeweilige Belohnung beträgt 200 Franken – also 185 Euro. Das behauptet der Stadtparlamentarier Blerim Bunjaku im Gespräch mit der „NZZ am Sonntag“.

Wer Kopftuch trägt, bekommt Geld

„Sie bezahlen jungen Frauen Geld, wenn sie sich mit einem Kopftuch bedecken und ganz verschleiern“; sagt Bunjaku.

Auch für die Familie der Angeworbenen gibt es Geld. So erhalten Jugendliche eine Prämie, wenn sie das Kopftuchtragen ihrer Schwestern fördern.

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