„Das christliche Sklavenland“


Der Thalheimer Historiker Jürgen Misch. Foto: Christof Huels
Mit „Das christliche Sklavenland“ stellt der Thalheimer Jürgen Misch sein achtes Buch vor. Auf 80 Seiten beleuchtet der Historiker den Menschenhandel im frühen Mittelalter bis zur Neuzeit.

Nassauische Neue Presse

Der 68-jährige Historiker und Philologe hat lange Jahre für Schulbuchverlage gearbeitet. Eher aus Leidenschaft begann er kurz nach dem Studium damit, vermeintliches Allgemeinwissen auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Misch: „Oft gehen wir mit vorgefertigtem Wissen an Themen ran.“ Und jede Generation meine, sie sei auf „dem Höhepunkt“ der Wissenschaft, der Technik oder Moral angekommen.

1970 erschien Mischs erstes Buch: „Der letzte Kriegspfad“. Der Fan der Karl-May-Romane hatte die abenteuerliche Wild-West-Romantik mit der Realität in Amerika verglichen. Immer wieder nahm sich Misch seitdem umstrittene Themen der Weltgeschichte vor: Beispielsweise fasste er das Wissen über das sagenhafte Atlantis zusammen oder beleuchtete „Den Menschen hinter dem theologischen Christus“.

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