Zentralrat der Juden spricht sich für Obergrenzen aus


Josef Schuster (m) und seine Stellvertreter Mark Dainow (r) und Abraham Lehrer in Frankfurt (Archivbild) © Arne Dedert/dpa
Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert ein Limit für den Zuzug von Flüchtlingen. Sie entstammten Kulturen, in denen Hass und Intoleranz fester Bestandteil seien.
 

ZEIT ONLINE

Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert ein Limit für den Zuzug von Flüchtlingen. „Über kurz oder lang werden wir um Obergrenzen nicht herumkommen“, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der Zeitung Die Welt (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Er plädierte zugleich für kontrollierte Zugänge in die Bundesrepublik.

Schuster nannte als Begründung vor allem die Herausforderungen bei der Integration. „Viele der Flüchtlinge fliehen vor dem Terror des Islamischen Staates und wollen in Frieden und Freiheit leben, gleichzeitig aber entstammen sie Kulturen, in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil ist“, sagte er. „Denken Sie nicht nur an die Juden, denken Sie an die Gleichberechtigung von Frau und Mann oder den Umgang mit Homosexuellen.“

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