Salzstöcke doch nicht für Endlager geeignet?


In einem unterirdischen Salzstock – bisher galten diese Formationen als dicht. © Pakhomenko Andrey/ thinkstock
Salzstöcke sind offenbar durchlässiger als bisher gedacht: Geraten die Salzvorkommen unter Druck oder werden sie deformiert, dann bilden sich winzige Kanälchen im Salz, die Wasser und andere Stoffe durchlassen. Belege dafür fanden Forscher sowohl in Bohrlöchern als auch bei Laborversuchen. Das aber könnte bedeuten, dass diese Standorte als Endlager für Atommüll nicht geeignet sind, berichten sie im Fachmagazin „Science“.

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Wohin mit dem Atommüll? Diese Frage treibt Regierungen und Kraftwerksbetreiber in vielen Ländern um. Denn bisher gibt es nirgendwo eine optimale Lösung für die dauerhafte Lagerung von hochradioaktiven Abfällen. Und schon jetzt haben viele ältere Behälter und Fässer mit Atommüll Schäden und Lecks. Auch aus den im Zwischenlager Gorleben überirdisch gelagerten Castoren tritt Strahlung aus.

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