Schwarzes Loch frisst Stern


Von der Gezeitenkraft zerrissen: Sonnenähnlicher Stern am Schwarzen Loch ©NASA
Strahlender Tod: Astronomen haben erstmals zugeschaut, wie ein Schwarzes Loch einen Stern verschlingt. Der sonnenähnliche Stern wurde erst angezogen, dann zerrissen und erzeugte schließlich einen Jet aus hochbeschleunigten Teilchen. Die Beobachtungen zeigen, dass ein solcher Strahlenausbruch schneller entsteht als bisher angenommen und komplex zusammengesetzt ist. Sie helfe zudem dabei, das komplexe Geschehen bei einem solchen Sternentod aufzuklären, so die Forscher im Fachmagazin „Science“.

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Es gibt kein Zurück: Gerät Materie in den Sog eines Schwarzen Lochs und wird über den Ereignishorizont gezogen, dann ist sie unwiederbringlich verloren. Zuvor aber zeugen gewaltige Gezeitenkräfte, Gasfontänen und energiereiche Strahlenausbrüche davon, welche enormen Anziehungskräfte in der Nähe eines solchen Massegiganten wirken. Im Herzen unserer Milchstraße entging ein Stern kürzlich nur knapp dem Verschlungenwerden durch das dortige supermassereiche Schwarze Loch.

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