Urzeit-Tsunami am Great Barrier Reef


Die Viper-Rutschung an der Seeseite des Great Barrier Reef © Webster et al./ University of Sydney
Schutzwall gegen die Flut: Das Great Barrier Reef ist mehr als nur in einzigartiges Ökosystem – es schützt Australiens Küste auch vor Tsunamis. Denn wie Forscher jetzt entdeckten, ereigneten sich am Schelfrand des Kontinents immer wieder Untersee-Rutschungen, die Flutwellen auslösen können. Heute bildet das Riff eine Schutzbarriere, doch vor rund 15.000 Jahren könnte ein solcher Tsunami die Aborigines entlang der Küste getroffen haben, so die Forscher im Fachmagazin „Marine Geology“.

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Das Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens ist das größte Korallenriffgebiet der Erde – es erstreckt sich über knapp 350.000 Quadratkilometer. Doch dieses UNESCO-Weltnaturerbe ist akut bedroht: Es hat in weniger als 30 Jahren schon die Hälfte seiner Korallen verloren, die Gründe dafür sind neben der Ozeanversauerung vor allem die Verschmutzung des Meeres durch Bautätigkeit und Kohletransporte entlang der australischen Küste.

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