Mehr Depressionen durch Verkehrslärm?


Ruhrschnellweg A40 bei Essen: Anhaltender Verkehrslärm gefährdet die körperliche und seelische Gesundheit. © Wikimedia Commons / Doco (CC BY-SA 3.0)
Krach, der auf die Seele schlägt: Wer lautem oder anhaltendem Verkehrslärm ausgesetzt ist, zeigt häufiger Symptome einer Depression. Eine Langzeitstudie an Einwohnern der Ruhrgebiets-Städte Essen, Bochum und Mülheim deutet auf dieses höhere Depressionsrisiko hin. Besonders stark betroffen sind demnach Menschen, die einen geringeren Bildungsstand besitzen und in sozial schwächeren Stadtteilen leben.

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Dauerlärm ist mehr als nur unangenehm: Langfristig anhaltender oder immer wiederkehrender Krach kann auch krank machen. Pfeifende Dauertöne und veränderte Gehörnerven gehören zu den möglichen Folgen, die Schäden gehen aber auch über die Ohren hinaus. Lärm beeinträchtigt auf Dauer auch das Gehirn und die Blutgefäße.

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