Tierschützer wehren sich gegen Gewaltvorwürfe


Tübingen am 28.11.2015: Tierschützer der „SOKO Tierschutz“, hier Sprecher Friedrich Mülln, demonstrieren regelmäßig friedlich gegen die Tierversuche am dort ansässigen Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik. © stern TV
Seit einem stern TV-Bericht im vergangenen Jahr hatte sich die Kritik an den Tierversuchen im Max-Planck-Institut in Tübingen massiv verschärft. Die verdeckt gedrehten Bilder leidender Versuchsaffen brachten Tierschützer auf die Palme. Doch dass sie gegenüber Mitarbeitern des Instituts aggressiv oder gar gewalttätig geworden sein sollen? Eskalation eines Interessenkonflikts.

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Seit Monaten setzen sich Tierschützer für ein Ende der Affenversuche am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen ein, demonstrieren regelmäßig gegen die wissenschaftlichen Tests mit Primaten. Grund dafür waren unter anderem Bilder, die ein Aktivist der „Soko Tierschutz“ über sechs Monate mit versteckter Kamera in den Tübinger Tierversuchslaboren gedreht hatte und die das Leiden einiger Versuchstiere dokumentierten. Die Bilder sorgten – nach ihrer Ausstrahlung bei stern TV – deutschlandweit für Schlagzeilen. Seither ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft.

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