Erster Blick an den Ereignishorizont


Blick auf Sagittarius A*, das supermassereiche Schwarze Loch im Herzen unserer Milchstraße © NASA/CXC/MIT/ F. Baganoff, R. Shcherbakov et al.
Verknäulte Spaghetti und gekämmte Feldlinien: Zum ersten Mal ist Astronomen gelungen, das Magnetfeld direkt am Ereignishorizont unseres Schwarzen Lochs zu beobachten. Dieser Blick tief ins Herz der Milchstraße enthüllte, dass es dort sowohl chaotisch verknäulte als auch ungewöhnlich geordnete Magnetfeld-Bereiche gibt. Noch gäbe es gleich mehrere Effekte, die dies erklären könnten. Welche zutrifft, müssen nun weitere Beobachtungen zeigen, so die Forscher im Fachmagazin „Science“.
Blick auf Sagittarius A*, das supermassereiche Schwarze Loch im Herzen unserer Milchstraße.

scinexx

Supermassereiche Schwarze Löcher sitzen im Herzen der meisten Galaxien – auch im Zentrum unserer Milchstraße. Zwar lässt es sich nicht direkt abbilden, aber es macht sich immer wieder durch energiereiche Strahlenausbrüche bemerkbar und indem es die Bahnen von Sternen und Gaswolken beeinflusst. Die Rotation eines solchen Schwarzen Lochs erzeugt energiereiche Materiestrahlen oder Jets, die tausende von Lichtjahren in All hinaus reichen und Galaxien komplett umformen können.

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