Dodo Schavan: Sie kann nur übers Beten reden


Annette Schavan (Bild: Wikimedia Commons/Laurence Chaperon, CC-BY-SA 3.0)
Annette Schavan (Bild: Wikimedia Commons/Laurence Chaperon, CC-BY-SA 3.0)

Wer Integration will, brauche auch die Debatte über Religion. Dieses äußerte die deutsche Botschafterin im Vatikan Annette Schavan im Radioprogramm NDR Kultur angesichts der massiven Verletzung der Religionsfreiheit und der Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Religion.

NDR Kultur

„Unsere öffentlichen Debatten über Integration sind deshalb immer auch Debatten über Religion. Wer Integration ermöglichen will, kann Religion nicht übersehen.“ Dazu gehöre auch, dass Kritik Teil der intellektuellen Kultur im Dialog der Religionen sei, so Schavan weiter.

Zum 50. Jahrestag des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils hob Annette Schavan im Rahmen der Reihe „Glaubenssachen“ auf NDR Kultur die Bedeutung dieses Ereignisses für die Kirche von heute hervor. Mit Blick auf aktuelle Debatten um die Religionsfreiheit erklärte die deutsche Botschafterin am Heiligen Stuhl, die 1965 verabschiedete Erklärung über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen („Nostra aetate“) sei noch immer sehr bedeutsam: Die katholische Kirche habe damals das Gespräch mit Gläubigen anderer Religionen gesucht und sich lehramtlich erstmals positiv über nichtchristliche Religionen geäußert.

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1 Comment

  1. Eine lachende Frau ….. Schawan … zynisch eingedenk der Tatsache ihrer falschen Doktorwürde …. manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass, wenn „man“ mal oben ist, nicht mehr herunterfällt, sondern nach oben gehoben wird ….

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