Dodo Käßmann will Allianz mit Putin, damit „Friede werde“


Margot-KässmannDie Ex-Bischöfin lehnt den Bundeswehreinsatz ab. Sie beklagt, dass der Westen nicht enger mit Russland kooperiert. Auch sonst gibt es in den Kirchen gewagte Meinungen zur Tornado-Entsendung.

Von Matthias Kamann|DIE WELT

Nichts ist gut in Syrien. Wenn Margot Käßmann das sagen würde, dann wäre ihr gegenwärtig wohl allgemeine Zustimmung sicher. Aber die zurückgetretene Bischöfin vertritt jetzt wieder eine Meinung, mit der sie sogar von manchen kirchlichen Äußerungen abweicht. Nämlich: In Syrien werde durch den Bundeswehreinsatz gegen den IS alles noch schlimmer.

„Fassungslos“ mache sie der Einsatz, schreibt Käßmann in ihrer neuen „Bild am Sonntag“-Kolumne. Falsch sei die Entsendung der Aufklärungstornados und einer Marine-Fregatte, weil „längst nicht alle zivilen Mittel ausgeschöpft“ seien.

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1 Comment

  1. Wenn sie mit zivilen Mitteln „beten“ meint, hat sie sich bisher vielleicht nicht genug Mühe gegeben. „Singen“ wäre ein weiteres ziviles Mittel. Möglicherweise rennt der IS dann ja angsterfüllt davon. Das beliebte, religiotische Dummschwätzen war in diesem Zusammenhang bisher ja weniger erfolgreich. (Nicht auszuschließen allerdings, dass sich der ein oder andere Dschihadist darüber totgelacht hat.)

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