Kardinal sieht Defizite der Kirche in Wahrnehmung der Lebensrealitäten


Kardinal Lehmann (Bild: Wikimedia Commons/Kandschwar)
Kardinal Lehmann (Bild: Wikimedia Commons/Kandschwar)

Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat Defizite der Kirche in ihrer Wahrnehmung der Lebensrealitäten eingeräumt.

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Die gesellschaftlichen Veränderungen seit Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils, besonders seit 1968, seien nicht ausreichend ernst genommen worden, sagte der Mainzer Bischof dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montagsausgabe). Die Frage nach Gott und nach der Transzendenz von Welt und Geschichte, das Überschreiten der irdischen Wirklichkeit „hätten jede Selbstverständlichkeit verloren – wenn sie denn je so evident waren, wie wir oft denken“, sagte Lehmann. 50 Jahre nach dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils sieht er keine Notwendigkeit für die erneute Einberufung einer weltweiten Kirchenversammlung.

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