Brustkrebs: Höheres Risiko nach falschpositiver Mammografie


Mammografie-Aufnahme einer Brust – ob hier Brustkrebs oder eine Vorstufe vorliegt, ist oft schwer zu erkennen. © Willbrasil21/ thinkstock
Falschdiagnose mit richtigem Kern? An einem irrtümlich positiven Befund bei der Mammografie kann doch etwas dran sein, wie eine US-Studie nun nahelegt. Demnach erkranken Frauen, bei denen aufgrund der Röntgenbilder zunächst irrtümlich Brustkrebs diagnostiziert wurde, in den zehn Jahren danach häufiger an Brustkrebs. Die Forscher vermuten deshalb, dass das falschpositive Mammografie-Bild schon Strukturen zeigen könnte, die eine Art Voranzeiger für das erhöhte Krebsrisiko sind.

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Die regelmäßige Röntgen-Untersuchung der Brust durch Mammografie soll Brustkrebs schon in einem frühen Stadium finden und damit die Überlebenschance der betroffenen Frauen erhöhen. Dass dies funktioniert, belegen Daten unter anderem aus den Niederlanden, wo Todesfälle durch Brustkrebs nach 20 Jahren solcher Reihenuntersuchungen deutlich zurückgegangen sind. Doch es gibt eine Kehrseite: Zum einen bekommen Frauen durch regelmäßige Mammografie eine erhöhte Dosis Röntgenstrahlen. Zum anderen aber kann ein positives Ergebnis völlig unnötig Angst auslösen.

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