Wie rücksichtsloser Waffenhandel die Gräuel des IS möglich machte


Nicht nur der IS verfügt über ein großes Waffenarsenal – auch anderer Gruppierungen wie die Ansar Allah al-Awfiya besitzen internationale Militärtechnik © Haidar Mohammed Ali/AFP
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warnt vor den Folgen von unreguliertem Handel mit Waffen: Nur durch sein vielfältiges Waffenarsenal konnte die Terrormiliz IS so stark werden – und so viel Terror in der Bevölkerung verbreiten.

stern.de

Jahrzehntelange Waffenlieferungen aus vielen Teilen der Welt in den Irak haben die von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in dem Land begangenen Grausamkeiten laut Menschenrechtsaktivisten erst möglich gemacht. Die vom IS genutzten „zahlreichen und verschiedenartigen Waffen“ seien „ein Lehrbeispiel dafür, wie rücksichtsloser Waffenhandel Gräueltaten im großen Stil befördert“, erklärte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Dienstag anlässlich der Vorstellung eines Berichts zum Thema. Wegen fehlender Regulierung und Überwachung der Bestände im Land habe der IS einen „beispiellosen Zugang zu Waffen“.

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