Europäische Firmen ermöglichen IS Internetzugang


Das Logo des Islamischen Staats auf Hauswänden im Irak. / Bild: REUTERS
Die Jihadistenmiliz nutzt offenbar Internetzugänge, die europäische Satellitenbetreiber anbieten. Theoretisch kennen die Firmen die genauen Standorte ihrer Kunden.

Die Presse.com

Der Islamische Staat nutzt in Syrien und im Irak offenbar Internetdienste europäischer Satellitenbetreiber. Dort seien Tausende Satellitenanlagen installiert, mit denen Nutzer ins Internet gelangen, berichtet „Spiegel Online“. Mindestens Hunderte davon stünden in den vom Islamischen Staat (IS) besetzten Gebieten – sie ermöglichen der Terrororganisation, sich zu vernetzen, Propaganda zu verbreiten und Informationen auszutauschen.

Die Anlagen bestünden aus einer Satellitenschüssel, einem Modem sowie einem Sende- und Empfangsgerät. Sie würden sich mit Satelliten europäischer Firmen verbinden. So etwa mit Geräten des französischen Unternehmens Eutelsat mit Sitz in Paris, an dem der französische Staat sogar direkt mit 26 Prozent beteiligt sei.

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