Schulterschluss beim Klimagipfel


Die EU hat beim Klimagipfel 79 afrikanische Länder und Inselstaaten auf ihre Seite gezogen. Gemeinsam fordern sie unter anderem einheitliche Berichtspflichten für alle Staaten beim Klimaschutz – ein Signal an Schwellenländer und Ölstaaten.

evangelisch.de

Beim Weltklimagipfel haben die EU-Länder ein Bündnis mit afrikanischen Ländern und Inselstaaten geschlossen. „Gemeinsam treten wir für einen rechtlich bindenden, fairen und ehrgeizigen Klimavertrag ein“, sagte EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete am Dienstag in Paris. Die 79 Staaten aus Afrika, der Karibik und dem Pazifik (AKP-Gruppe) schwenkten auf europäische Positionen beim Gipfel ein und verlangen nun auch eine Überprüfung nationaler Klima-Ziele alle fünf Jahre und einheitliche Berichtspflichten für alle Staaten.

Gemeinsam treten sie zudem für ein globales Langfristziel zur Reduktion von Kohlendioxid ein, das „im Einklang mit der Wissenschaft steht“. Zur Debatte in Paris steht unter anderem das Ziel, im Laufe des Jahrhunderts aus der Nutzung von Kohle, Öl und Gas auszusteigen (Dekarbonisierung).

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