Woher bekamen die Anasazi ihr Holz?


Dächer, Decken und Türen dieser Anasazi-Häuser im Chaco-Canyon wurden von Holzbalken gestützt – aber woher kamen sie? © National Park Service
Holzgerüste in baumloser Wüste: Forscher haben eines der Rätsel um die berühmten Großhäuser der Anasazi in New Mexico gelöst. Denn obwohl es dort meilenweit keine Bäume gibt, besitzen die bis zu fünf Stockwerke hohen Pueblobauten ein Gerüst aus Holzstämmen. Jetzt zeigt sich: Das bis heute geheimnisvolle Volk schaffte die Stämme aus mehr als 75 Kilometern Entfernung herbei – und das vor mehr als tausend Jahren.

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Die präkolumbianische Kultur der Anasazi gibt bis heute Rätsel auf. Vor rund 2100 Jahren tauchte dieses Volk plötzlich wie aus dem Nichts auf und begann, im heutigen Südwesten der USA erstaunlich komplexe Siedlungen zu errichten. Auf dem Höhepunkt ihrer Kultur, etwa zwischen 850 und 1140, bauten sie ganze Städte in und an den steilen Kliffs der Canyons und Mesas. Ihre Großhäuser und Felswohnungen sind heute Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

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