Erste Hundewelpen aus der Retorte


Zwei der durch künstliche Befruchtung erzeugten Hundewelpen im Alter von sieben Wochen. © Cornell University
Welpen „aus dem Reagenzglas“: Was bei uns Menschen schon seit gut 30 Jahren Routine ist, hat erst jetzt endlich auch bei Hunden geklappt: die in-vitro-Fertilisation. In den USA wurden die ersten sieben Hundewelpen geboren, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind. Dieser Durchbruch könnte helfen, bedrohte Populationen von Wölfen und Schakalen zu erhalten, wie die Forscher im Fachmagazin „PLOS ONE“ berichten. Aber auch Inzuchtfolgen bei Haushunden ließen sich so besser beheben.

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Als der Brite Robert Edwards die künstliche Befruchtung entwickelte und in den 1970er Jahren erstmals erfolgreich am „Retortenbaby“ Louise demonstrierte, begann eine neue Ära der Reproduktionsmedizin. Millionen ungewollt kinderlose Paare haben seither die Möglichkeit genutzt, die Eizellen der Frau außerhalb des Körpers mit Spermien befruchten zu lassen – das Ganze ist heute Routine.

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