Herpes: Forscher hemmen „An“-Schalter


Solche typischen Herpes-Bläschen bilden sich typischerweise bei Stress oder Infekten. © CDC/ Hermann
Herpes ausgetrickst: Forscher haben den entscheidenden Schalter entdeckt, der Herpes-Viren bei Stress aktiv werden lässt. Er erlaubt es den Viren, sich trotz Blockade ihres Erbguts in den Nervenzellen zu vermehren und dann Haut und andere Gewebe zu befallen. Der Clou daran: Dieser Schalter lässt sich durch einen Hemmstoff blockieren, wie Forscher an Mäuseneuronen demonstrierten. Gelingt dies auch beim Menschen, könnte dies Herpes-Symptome verhindern, bevor sie entstehen.

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Wer Herpes hat kennt das Phänomen: Die lästigen Bläschen blühen immer dann auf, wenn man im Stress ist oder eine Infektion in sich trägt. Der Grund: Einmal infiziert, bleiben die Herpes simplex-Viren lebenslang im Körper und nisten sich in den feinen Nervenenden der Haut und den weiterführen Nervenfasern ein. Vor einigen Jahren entdeckten Forscher, dass bestimmte Immunzellen, die T-Gedächtniszellen, eine wichtige Rolle dafür spielen, die Viren dort unter Kontrolle zu halten.

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