Talmudschüler der Jedi


Möge die Macht mit dir sein: Jedi-Meister Yoda lehrt den Jedi-Rittern tiefere Einsicht in das Universum. ©Lucas Film
Warum es kein Zufall ist, dass die Weltraum-Saga viele Bezüge zum Judentum aufweist

Von Rüdiger Suchsland|Jüdische Allgemeine

Selig sind die Zeiten, für die der Sternenhimmel die Landkarte der gangbaren und zu gehenden Wege ist.« Es war der jüdisch-ungarische Philosoph Georg Lukács, der diese Zeilen 1911 schrieb, in seiner damals epochemachenden Theorie des Romans, die auch eine Theorie universaler Mythen und ihres Leitmotivs ist, der Sehnsucht nach einer »neuen und abgerundeten Totalität«.

Welch ein Zufall, dass sein Namensvetter George Lucas diese Sätze 66 Jahre später mit seinem Film Krieg der Sterne in die Tat umsetzte. Die erste Folge der Weltraum-Saga war der Auftakt zu einem bislang siebenteiligen Epos, das viel mehr ist als nur eine Fantasy-Filmsaga. Star Wars ist der Klassiker aller Kult-Fantasy schlechthin.

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