Tebartz-van Elst: Weniger Geld für Ex-Bischof


So sahen ihn die Narren in Frankfurt: der ehemalige Limburger Bischof Tebartz-van Elst im Geldbad. (Archivbild) Foto: Andreas Arnold
Das Bistum Limburg zahlt seinem ehemaligen Bischof Tebartz-van Elst seit Anfang Dezember ein geringeres Ruhestandsgeld. Doch der Geistliche muss sich deswegen in seiner Lebensweise nicht einschränken. Er bekommt als „Delegat für Katechese“ auch noch Geld aus Rom.

Von Peter Hanack|Frankfuter Rundschau

Der 2013 zurückgetretene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst erhält ab sofort monatlich rund 1000 Euro weniger als bisher. Wie das Bistum mitgeteilt hat, wurde das Ruhegehalt dem hessischen Beamtenrecht angepasst. Bisher erhielt Tebartz-van Elst gemäß der Besoldungsordnung für Priester vom Bistum rund 7000 Euro monatlich, künftig sollen es noch 6000 Euro sein.

Tebartz-van Elst ist seit Dezember 2014 Delegat im Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung. Sein Einkommen aus dieser Tätigkeit wird mit den Ruhegehaltsansprüchen aus seiner Zeit als Limburger Bischof verrechnet.

weiterlesen