Amnesty: Militärallianz bombardierte Schulen im Jemen


Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der von Saudi-Arabien angeführten arabischen Militärallianz vorgeworfen, Schulen im Jemen zu bombardieren und damit tausenden Kindern das Recht auf Bildung zu verwehren.

derStandard.at

In einem am Freitag veröffentlichten Bericht forderte die Organisation alle Staaten, die die Militärallianz mit Waffen versorgen auf, jegliche Waffenlieferungen zu unterbinden, „die für Verstöße gegen internationales Recht genutzt werden“.

6.500 Kinder nicht mehr in der Schule

Für den Bericht untersuchte Amnesty nach eigenen Angaben fünf Luftangriffe auf Schulen, die zwischen August und Oktober stattfanden. Einige Schulen seien mehr als einmal bombardiert worden, was einen gezielten Angriff nahelege. Durch die Zerstörungen könnten mehr als 6.500 Kinder nicht mehr zur Schule gehen. In keinem Fall gebe es Hinweise darauf, dass die Schulen für militärische Zwecke genutzt worden seien.

weiterlesen