Verfassungsschutz: 1100 gewaltbereite Islamisten in Deutschland


Der Präsident des deutschen Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, sieht wegen des Bundeswehr-Einsatzes in Syrien keine erhöhte Terrorgefahr für Deutschland. Schließlich sei Deutschland „schon seit Jahren im Fokus“ der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und des Terrornetzwerks Al-Kaida, sagte Maaßen am Donnerstag dem MDR.

derStandard.at

430 Islamisten als „Gefährder“

Es gebe also „keine Erhöhung der bisherigen Gefährdungslage, die ohnehin schon hoch war“. Zu gewaltbereiten Islamisten hierzulande sagte Maaßen, es gebe ein „islamistisch-terroristisches Personenpotential“ von 1100 Menschen. Die Polizei stufe etwa 430 Islamisten als „Gefährder“ ein, die so gefährlich seien, dass ihnen „jederzeit eine schwere Straftat zuzutrauen“ sei.

Der Bundestag hatte am Freitag vergangener Woche grünes Licht für den Einsatz von bis zu 1200 Soldaten im Rahmen des internationalen militärischen Vorgehens gegen den IS in Syrien und im nördlichen Irak gegeben. Er reagierte damit auf eine Beistandsbitte Frankreichs nach den Pariser Anschlägen vom 13. November, zu denen sich der IS bekannt hatte.

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