Leipzig: „Offener Straßenterror“


Themenbild: indymedia.org
Krawalle linksextremer Gruppierungen infolge einer Demonstration Rechtsextremer schockieren die Landespolitiker.

Von Thomas Pany|TELEPOLIS

In Leipzig zeigte sich gestern eine beträchtliche Gewaltbereitschaft. Infolge eines Marsches rechtsextremistischer Gruppen kam es zu Krawallen linksextremistischer Gruppen, wie der MDR unter der Überschrift „Ausnahmezustand wegen Demonstrationen“ berichtet.

Laut Polizei wurden 69 Beamte verletzt und 50 Dienstfahrzeuge beschädigt, 23 Personen wurden festgenommen, 50 Gesetzesverstöße registriert. Zu den Verletzten aufseiten der Demonstranten, gab es keine genauen Angaben.

Zu erkennen ist an der polizeilichen Bilanz, dass es beim gestrigen Schlagabtausch nicht nur um das Aufeinandertreffen von rechts- und linksradikalen Demonstranten ging, sondern dass auch die Polizei eine Rolle spielte. Darüber hinaus kam es zu einer Reihe von Sachbeschädigungen.

Den Irrwitz des „offenen Straßenterrors“ (Oberbürgermeister Jung, SPD) legt die Reaktion des Linken-Landratsabgeordneten Rico Gebhardt in anschaulicher Form offen:

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