„Blanker Rassismus“: Höcke und die Fortpflanzung der Afrikaner


Selbst der AfD wird Björn Höcke langsam zu rechts. (Foto: picture alliance / dpa)
  • Auf einer Tagung hat der AfD-Chef Björn Höcke behauptet, dass die Evolution Afrika und Europa „zwei unterschiedliche Reproduktionsstrategien beschert“ habe.
  • Die Amadeu-Antonio-Stiftung hält das für „blanken Rassismus“ und prüft, ob die Aussagen strafrechtlich relevant sind.
  • Diese Vorwürfe seien „an den Haaren herbeigezogen“, sagt die AfD in Thüringen.

Von Simon Hurtz|Süddeutsche.de

Die Afrikaner setzen auf eine „möglichst hohe Wachstumsrate“, sagt Höcke

Schwarzes Sakko, weißes Hemd, rote Krawatte, dazu ein ruhiger Tonfall und spärliche Gesten. Das Auftreten Björn Höcke ist unscheinbar – seine Worte bergen dagegen Sprengstoff. Ende November trat der Thüringer AfD-Chef bei einer Tagung des „Instituts für Staatspolitik“ auf, das der Neuen Rechten zugeordnet wird. Thema war der „Ansturm auf Europa“, es ging um die „Asylantenflut“, die sich nach Deutschland ergieße (PDF der Veranstaltung). Jetzt wurde ein Mitschnitt seiner Rede veröffentlicht – und der hat es in sich.

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