Der Moschee-Geldgeber muss sich zu erkennen geben


So sieht das Model für die Moschee in der Dachauerstraße aus. (Foto: Catherina Hess)
Er spendete 4,5 Millionen für das Münchner Moschee-Projekt – anonym. Das darf nicht so bleiben. Sonst droht das Vorhaben zu scheitern.

Von Bernd Kastner|Süddeutsche.de

Es ist viel mehr als ein Gotteshaus, was da an der Dachauer Straße entstehen soll. Das Gemeindezentrum des Münchner Forum für Islam (MFI) ist ein Integrationsprojekt, wie es diese Stadt noch nicht kennt. Dort will eine bedeutende Religionsgemeinschaft endlich einen repräsentativen, ihr zustehenden Ort in München schaffen. Dort will Imam Idriz beweisen, dass ein europäisch geprägter Islam lebt.

Das ist in Zeiten, da Terroristen Angst vor Muslimen schüren, nötiger denn je. Damit ist „die Moschee“ aber auch ein gesellschaftliches und politisches Projekt, und als solches darf es diskutiert werden. Ja, es ist zu wünschen, dass sich die Münchner dafür interessieren, was Idriz plant.

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