Politiker: Wer gewählt wird, stirbt früher


Wahlsieger leben stressiger und damit meist kürzer © Peshkova/ thinkstock
Erfolgreiche Politiker leben kürzer: Im Durchschnitt sterben Regierungschefs knapp drei Jahre früher als Politiker, die nicht an der Macht waren, wie eine Studie nun belegt. Zudem ist die Mortalität ehemaliger Premierminister, Präsidenten oder Kanzler im Durchschnitt um 23 Prozent höher als bei ihren unterlegenen Rivalen. Der Wahlsieg wird demnach mit einem schnelleren Altern und einer höheren Mortalität erkauft.

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Bei vielen Regierungschefs kann man dies gut beobachten, unter anderem bei US-Präsident Barack Obama: Im Verlauf ihrer Amtszeit scheinen sie wie im Zeitraffer zu altern, sie bekommen graue Haare, mehr Falten und wirken erschöpfter als „Normalsterbliche“ gleichen Alters. Verwunderlich ist dies nicht unbedingt, denn schon länger ist bekannt, dass anhaltender Stress auch die Zellen unseres Körpers schneller altern lässt.

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