Deutschland liefert wieder Waffen in den Nordirak


Deutsch Soldaten bilden im Irak kurdische Peschmerga an der Waffe aus © Maurizio Gambarini/DPA
Die „Milan“-Raketen aus Deutschland zählen zu den wichtigsten Waffen der Kurden im Kampf gegen den IS. Einige Peschmerga-Kämpfer im Nordirak sollen sogar ihre Kinder nach den Geschossen benannt haben. Jetzt gibt es Nachschub.

stern.de

Die Kurden im Nordirak erhalten weitere Waffen aus Deutschland für ihren Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will 200 Panzerabwehrraketen vom Typ „Milan“, 4000 G36-Sturmgewehre, sechs Millionen Schuss Munition sowie fünf gepanzerte Fahrzeuge vom Typ „Dingo“ liefern.

Die Peschmerga-Kämpfer hätten sich als „erfolgreiche und effektive Bodentruppen gegen den barbarischen IS erwiesen“, sagte die CDU-Politikerin der „Bild“-Zeitung zur Begründung. Außerdem seien die Kurden mit den bisher gelieferten Waffen gut umgegangen. Die Bundeswehr hat seit September 2014 unter anderem 20 000 Gewehre und 1000 Panzerabwehrraketen in den Irak gebracht. Insgesamt umfassten die bisherigen Lieferungen 1800 Tonnen Waffen und Ausrüstung.

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