Gekündigte Diakonie-Erzieherin „Julia Pink“ tritt aus Kirche aus


Die wegen ihrer Porno-Drehs gekündigte Diakonie-Erzieherin „Julia Pink“ ist aus der Kirche ausgetreten. „Ja, das stimmt“, sagte die 38 Jahre alte Frau und bestätigte damit einen Bericht der Berliner „tageszeitung“ (taz).

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Die Erzieherin war Anfang 2014 von der mittelfränkischen Diakonie Neuendettelsau fristlos entlassen worden, weil sie in ihrer Freizeit unter anderem in Pornofilmen mitgespielt und diese im Internet veröffentlicht hatte. „Julia Pink“ hatte den Rechtsstreit bis vors Bundesarbeitsgericht durchgezogen – war aber in allen Instanzen mit ihren Forderungen gescheitert.

Am vergangenen Donnerstag trat die Frau mit dem Porno-Pseudonym „Julia Pink“ aus der katholischen Kirche aus. „Das hatte ich schon lange vor“, sagte sie dem epd, „ich finde, ich kann auch so Christ sein“. Nach ihren Erfahrungen vor Gericht mit dem Arbeitgeber Kirche wolle sie keine Kirchensteuer mehr entrichten. Überhaupt sei sie nur so lange Mitglied der Kirche geblieben, weil die Diakonie als evangelischer Arbeitgeber gefordert habe, dass seine Mitarbeiter einer Kirche aus den Reihen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) angehören.

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