Staatsrechtler sieht christlich-abendländische Kultur in Gefahr


Rupert Scholz (1988). Bild: wikimedia.org/Bundesarchiv, B 145 Bild-F078063-0010 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0

«Frankfurter Allgemeine»: Verfassungsrechtler Scholz warf den verantwortlichen Politikern in Deutschland vor, diese Gefahr nicht zur Kenntnis zu nehmen und hinter Schlagworten wie «schaffbare Integration» oder «bunteres Deutschland» zu verstecken.

kath.net

Der Verfassungsrechtler Rupert Scholz hat vor einer Gefährdung der «christlich-abendländischen Leitkultur» durch die Flüchtlingskrise gewarnt. Mit «der millionenfachen Einwanderung vor allem von Muslimen» gerate die nationale Identität in Deutschland in Gefahr, schreibt Scholz in einem Gastbeitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Freitag). «Jeder nach Deutschland gekommene Muslim ist mit ganz anderen Identitätsvorgaben verwachsen und fühlt sich diesen in aller Regel auch verpflichtet», so Scholz. Diese wurzelten in einem theokratischen Religions- und Staatsverständnis des Islam. Dadurch drohten «Parallel- oder gar Kontragesellschaften, die den sozialen Frieden eminent gefährden».

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