Hannah Arendt über Flüchtlinge: „Es bedeutet den Zusammenbruch unserer privaten Welt“


„Wir haben unsere Sprache verloren und mit ihr die Natürlichkeit unserer Reaktionen“, schreibt Hannah Arendt in ihrem viel beachteten Essay „We Refugees“. (picture alliance / dpa / epa / Georgi Licovski)
1933 floh die politische Theoretikerin Hannah Arendt aus Deutschland. Zehn Jahre später veröffentlichte sie den Artikel „We refugees“. Ausgehend von ihrem eigenen Schicksal als Flüchtling entwickelte sie hier erstmals ihre These, wonach Menschsein das Recht bedeutet, Rechte zu haben.

Von Thomas Meyer|Deutschlandfunk

Arendts Überlegungen stehen seit dem Beginn dieses Jahrhunderts im Zentrum vielfältiger Diskussionen über den rechtlichen Status von Flüchtlingen und was Menschsein in einer globalisierten Welt bedeuten kann. Der Essay von Thomas Meyer rekonstruiert Arendts Theorie und fragt kritisch nach den Grenzen und Möglichkeiten ihrer Überlegungen.

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