Kreationismus: Die Verteidigung des Schöpfers


Quelle:brightsblog
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Trotz rechtlicher Verbote lassen sich Kreationisten in den USA nicht davon abhalten, juristisch und politisch gegen das Lehren der Evolutionstheorie zu lobbyieren. Eine neue Studie zeigt, wie sie dabei vorgehen.

derStandard.at

Mit kaum etwas anderem kann man die Gegner der Evolutionstheorie mehr ärgern als mit der Analyse ihres Verhaltens mit Mitteln der Evolutionstheorie. Genau solch eine Analyse legt der Biologe Nicholas Matzke von der Austrialian National University Canberra in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Science“ vor. Er unterzieht dabei die Taktiken, mit denen Kreationisten gegen ihren Erzfeind, die Evolutionstheorie, vorgehen, einer Art stammesgeschichtlichen Untersuchung.

Im Detail ging es in Matzkes Studie mit dem angriffigen Titel „The evolution of antievolution policies“ um Gesetzestexte aus den USA aus den letzten zehn Jahren, mit denen versucht wird, die Evolutionstheorie zurückzudrängen. Unter Zuhilfenahme statistischer Tools der Evolutionsbiologie analysierte Matzke die Entstehung von Gesetzen, die vorgeschlagen oder beschlossen wurden, um evolutionstheoretische Thesen an öffentlichen Schulen abzuwehren und den Kreationismus zu fördern.

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Image via National Center for Science Education