Kampagne gegen Bibeln in US-amerikanischen Hotelzimmern


Themenbild.
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Die US-amerikanische Stiftung für Religionsfreiheit fordert bibelfreie Hotelzimmer.

 

evangelisch.de

Nach Ansicht von Ko-Präsidentin Annie Laurie Gaylor bringen Hotels durch das Auslegen von Bibeln zum Ausdruck, dass sie Gäste ohne christlichen Glauben weniger wertschätzen. Die Bibel in der Nachttischschublade vermittle die Botschaft, dieses Buch sei etwas Besonderes und Gäste sollten es lesen, sagte Gaylor dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die nach eigenen Angaben 23.000 Mitglieder zählende Stiftung habe an die großen US-Hotelketten geschrieben, sie sollten „bibelfreie Zimmer anbieten, genauso wie es rauchfreie Zimmer gibt“.

Gaylor sagte, Mitglieder ihres Verbandes seien nicht bereit, die ausgelegten Bibeln stillschweigend zu tolerieren. Als Gäste zahlten sie für ihre Zimmer und wollten nicht missioniert werden.

In vielen Hotelzimmern in den USA gehört die Bibel zum Inventar. Die Tradition reicht mehr als hundert Jahre zurück, als protestantische Geschäftsmänner und Handelsreisende den Gideonbund gründeten, um das Evangelium zu verbreiten. Der Name Gideon bezieht sich auf eine Figur im biblischen Buch der Richter.

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