Leck in Quanten-Kryptografie entdeckt


Die Quantenkommunikation galt bislang als weitgehend abhörsicher © agsandrew/ thinkstock
Von wegen sicher: Forscher haben eine Sicherheitslücke in der Quanten-Kryptografie entdeckt. Über diese können Hacker per Quantenkommunikation übertragene Daten anzapfen, ohne bemerkt zu werden – etwas, das eigentlich bei dieser Verschlüsselung als unmöglich galt. Gängige Systeme könnten daher durch solche Lauschangriffe gefährdet sein. Allerdings: Es gibt Gegenmaßnahmen, wie die Forscher im Fachmagazin „Science Advances“ berichten.

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Die Quanten-Kryptografie galt bisher als absolut sichere Verschlüsselungsmethode. Denn ein Lauscher verrät sich, weil sein Anzapfen des Datenstroms diesen verändert und damit die Sender und Empfänger alarmiert. Beim sogenannte Ekert-Protokoll wird dies mit Hilfe der Verschränkung von Photonenpaaren erreicht: Sie bricht zusammen, sobald jemand den Zustand eines der beiden Photonen misst. Geschieht dies durch einen Dritten, lässt sich dies vom Empfänger erkennen – so dachte man jedenfalls bisher.

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