Star Wars: Die Philosophie der Sterne


Luke Skywalker und Meister Yoda: Zurückhaltung und Kontrolle AP
„Star Wars“ kann als intergalaktische Familienaufstellung gelesen werden und als versteckter Faschismus. Luke Skywalker mag ein Dschihadist sein – oder Jünger im Silicon Valley. Betrachtungen über die ambivalente Seite der Macht.

Von Georg Diez|SpON

„Star Wars“ erzählt davon, wie die Nerds die Welt erobert haben, technologisch, kulturell, politisch und letztlich auch spirituell. Es herrschte in den Filmen der Serie bislang eine Art Techno-Buddhismus, basierend auf einer esoterischen Macht, die eine dunkle Seite kennt und eine helle – ohne dass klar definiert wäre, was das Helle an dieser sehr kriegerisch und hierarchisch organisierten Widerstands-Sekte wäre. Demokratie jedenfalls, Städte, in denen so etwas wie bürgerliches Leben stattfindet, Kultur, Zivilisation, all das taucht höchstens kurz auf, im Moment der Vernichtung, wie im neuen Teil „Das Erwachen der Macht“.

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