Ministerin will „Mein Kampf“ im Unterricht lesen lassen


Bild: ADL
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Vorwort und Fußnoten sollen Hitlers Hetzschrift entmystifizieren. In dieser Form eigne sich das Buch auch für Schüler, sagt Bundesbildungsministerin Wanka. Die werden so oder so Fragen haben.

Frankfurter Allgemeine

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat gefordert, die kommentierte Neuausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ bundesweit im Schulunterricht einzusetzen. „Die kritische Edition vom Institut für Zeitgeschichte München hat genau das Ziel, zur politischen Bildung beizutragen und ist entsprechend allgemeinverständlich geschrieben“, sagte Wanka der Zeitung „Passauer Neue Presse“.

Sie begrüße es, „dass einem breiten Publikum damit eine wissenschaftlich fundierte Einordnung zur Verfügung steht und die Aussagen Hitlers nicht unwidersprochen bleiben“. Ziel der kommentierten Ausgabe ist die Entmystifizierung der Hetzschrift. Die Originaltexte von Hitler sind darin mit Tausenden wissenschaftlichen Kommentaren sowie einer Einleitung und einem Register versehen.

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