Bundesregierung stockt Flüchtlingshilfe für Nahen Osten auf


Die Bundesregierung stellt zusätzlich 140 Millionen Euro für die Flüchtlingshilfe im Irak, im Libanon, in Jordanien und in der Türkei zur Verfügung. Mit diesem „Winterpaket“ wolle man „nicht allein das kurzfristige Überleben sichern“, die Flüchtlinge sollten vielmehr eine „Perspektive vor Ort“ bekommen, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU).

evangelisch.de

Finanziert würden deshalb humanitäre Hilfe und Bildungsprogramme, aber auch Infrastruktur- und Beschäftigungsprojekte.

Das Geld soll überwiegend in Projekte der Vereinten Nationen fließen. „Die dramatische Unterfinanzierung von lebenswichtigen Programmen der Vereinten Nationen setzt die Krisengebiete zunehmend unter Druck“, sagte Müller. „Besonders Kindern und Jugendlichen fehlt derzeit eine Grundversorgung.“

Die größte Summe fließt den Angaben zufolge mit 45 Millionen Euro in den Irak. Ein Drittel davon ist für Wirtschaftsförderung in den von der Terrormiliz IS befreiten Gebieten um Tikrit und Sindschar gedacht, um Arbeitsplätze zu schaffen.

weiterlesen