Missglücktes Jesusbild ist ein Publikumsmagnet


Das Jesusbild vor und nach dem Eingriff durch Cecilia Giménez. (Foto: Fundación Ecce Homo de Borja)
Hobbymalerin Cecilia Giménez machte sich mit der Restauration eines Freskos zum Gespött. Doch nun pilgern Zehntausende zum „Ecce Monchichi“ der Rentnerin nach Spanien.

Von Katarina Lukač|Süddeutsche.de

Dass man ihr zu Ehren einmal eine Oper schreiben würden, hätte Cecilia Giménez sich nicht träumen lassen. Sie sei „glücklich und dankbar“, sagt die dynamische 84-Jährige aus dem nordspanischen Borja am Telefon. Dabei begann das Ereignis, das Giménez vor drei Jahren unfreiwilligen Weltruhm einbrachte, für sie wie ein Alptraum: „Rentnerin ruiniert wertvolles Wandgemälde“, lautete etwa eine Schlagzeile.

Bei der misslungenen Restauration eines Jesus-Freskos hatte die damals 81-Jährige das wohl komischste Andachtsbild der Geschichte erschaffen, mit einem Christus, der je nach Auffassung einem Monchichi-Äffchen, einem aufgeblasenen Igel oder einer Bestie gleicht. Giménez‘ bärtiger Gottessohn lieferte die Vorlage für unzählige Internet-Memes.

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2 Comments

  1. Da passt doch Zerrbild bestens zu Zerrbild. Echte Religioten sind ja bekanntermaßen Zerrbildfanatiker. Also liebe Leute, hin mit euch und auch diesen Bockmist noch bewundert. (Hoffentlich sind die Eintrittsgebühren auch hoch genug ! 😉 )

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