Glaube und Wissenschaft: Gibt es Gott?


Blick in den Himmel: Wie ist das alles entstanden? REUTERS
Beim Blick in den Himmel stellt sich Menschen seit Jahrtausenden die entscheidende Frage: Gibt es da oben ein göttliches Wesen? Der SPIEGEL hat einen Pastor und einen Astrophysiker zum Gespräch gebeten. Was ist Ihre Meinung?

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Ist da wer? Gibt es dieses göttliche Wesen, das uns schützt und beherrscht? Hat das Leben einen Sinn? Wie ist es entstanden? Das sind Fragen, die Menschen seit Jahrtausenden bewegen.

In der aktuellen Ausgabe hat DER SPIEGEL einen Pastor und einen Astrophysiker zum Gespräch gebeten. Sie sollten sich über Gott im Jahr 2015 und in den Jahrhunderten davor unterhalten. Und sie sollten reden über den Sternenhimmel, die Natur und den Sinn des Lebens. Das vollständige Gespräch lesen Sie hier in der Digitalausgabe.

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2 Comments

  1. Bei dem Herrn Claussen ist es wohl wie bei fast allen Pfaffen. Die können, wenn sie mal Job sind, gar nicht mehr anderst. Die müssen ihr irisches Dasein nach dem Motto fristen: „Wes Brot ich ess, des Lied ich
    sing´“. Nach neueren Umfragen glauben über die Hälfte dieser Pseudoschauspieler, das Meiste von dem was sie ihren Schafen predigen selbst nicht oder, bedingt durch ihre eigenen Lebenserfahrungen, inzwischen nicht mehr.
    Wie blass sieht aus dieser Sicht, jemand vom Schlage des Herr Claussen, neben dem eines Herrn Moore aus !

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    1. Ein bisschen ist es bei diesem Kommentar wie bei dem Astrophysiker im Gespräch: Jeder glaubt, besser zu wissen, was Johann Hinrich Claussen glaubt oder glauben müsste, als er selbst. Wie wäre es, einmal anzunehmen, dass er meint, was er sagt, und ihm zuzugestehen, dass er auch halbwegs weiß, was das bedeutet? Nein, er glaubt nicht, dass die Welt an sechs Tagen (plus eins) erschaffen wurde. Er glaubt nicht einmal an einen Gott, den es einfach gibt, wie es die Gegenstände unserer Wahrnehmung gibt. Und ja, er kann mit den Traditionen, Bildern und Deutungshorizonten der Bibel und ihrer Rezeptionsgeschichte etwas anfangen. Daraus lassen sich grundsätzlich drei Schlüsse ziehen: a) Johann Hinrich Claussen ist ein Narr. b) Er ist ein Zyniker, der es besser weiß, aber auf sein Monatsgehalt nicht verzichten will. c) Er ist weder a noch b und weiß im Grunde, was er sagt. Dann müsste man ernsthaft drüber nachdenken, was er meinen könnte. Aber wer will schon zum Äußersten greifen, wenn man so eine schöne einfache Gewissheit hat, dass es schon a oder b sein wird. Nur mit dem Anspruch dieser Website, die ja den Zweifel im Titel führt, hat diese Gewissheit nichts mehr zu tun. Aber sei’s drum: Narrheit und Zynismus kann man verstehen.

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